Kategorie: Sparblog


Baukredit: Günstige Zinsen langfristig sichern

31. August 2010 - 22:00 Uhr

Die schlechte Nachricht: Die Zinsen für einen Baukredit werden in Zukunft steigen. Die gute Nachricht: Noch haben Häuslebauer Glück, denn in den letzten Jahren sind die Zinsen für einen Baukredit stark gesunken. Deshalb war es nie so vorteilhaft wie jetzt, Immobilien zu erwerben.

Als Grund für das in Deutschland noch immer sehr niedrige Zinsniveau für Immobilienkredite hört man die aktuelle Griechenlandsituation und die andauernden Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Zunehmend mehr Verbraucher haben Angst davor, ihr Vermögen zu verlieren, und wählen langfristige und sichere Investitionen wie Immobilien, Goldanlagen oder Pfandbriefe. Pfandbriefe werden mit sicheren Immobilienkrediten abgedeckt, was die Bauzinsen wiederum sinken lässt.

Angehende Bauherren sollten jedoch vergleichen, denn die Kosten für ein Baudarlehen variieren auch je nach Laufzeit und Einsatz von Eigenkapital. Ein Baukredit mit günstigen Zinsen sollte nach Möglichkeit durch eine lange Zinsbindung abgesichert werden. So ist es möglich, einen langfristig bezahlbaren Kreditvertrag zu erhalten.

Die Sicherheit sollte bei der Immobilienfinanzierung Priorität haben. Wer eine Zinsgarantie für eine lange Laufzeit bekommt, kann sich den Baukredit auch langfristig leisten. Deshalb ist es gerade im Moment vielen Immobilieninteressenten möglich, den Traum vom eigenen Haus wahr werden zu lassen. Aber Achtung: Der niedrige Zins für einen Baukredit sorgt zeitgleich für eine niedrige Tilgungsrate. Um das Darlehen dennoch schnell abzubauen, sollte eine höhere Tilgungsrate vereinbart werden. Sonst kann die Laufzeit des Baukredits bis zur kompletten Tilgung überdurchschnittlich lang werden und es besteht die Gefahr, dass man nach Ablauf der Zinsbindungsfrist höhere Bauzinsen einkalkulieren muss.

Experten raten Bankkunden, sich das augenblicklich günstige Zinsniveau zu sichern und für einen Baukredit möglichst lange Laufzeiten wie 15 Jahre mit festem Zinssatz zu wählen. Nach zehn Jahren Laufzeit können die Darlehensnehmer den Baukredit jederzeit verfrüht tilgen, deshalb hält sich das Risiko für sie in Grenzen. Weiterhin sollten die Tilgungsraten wegen der niedrigen Zinsbelastung besser so hoch wie möglich sein, sodass die Restschuld zügig sinkt.

Die mittel- und langfristige Zinsentwicklung hängt unter anderem auch von der Konjunkturentwicklung in der Eurozone ab. Weiter andauernder Tiefstand bei den Bauzinsen ist zwar möglich, aber angesichts der historisch günstigen Zinssätze schlecht vorstellbar. Wer also im Moment eine Immobilie finanzieren möchte, sollte die günstigen Zinsverhältnisse nutzen. Dies gilt natürlich auch für Immobilienbesitzer, deren Zinsbindung bald abläuft und die eine Anschlussfinanzierung benötigen.

Kommentieren » | Sparblog

Kartenspiel im Portemonnaie

11. März 2010 - 22:00 Uhr

Manche Menschen wedeln vielleicht einfach gern mit Statussymbolen - selbst wenn sie nur aus Plastik sind. Um auch das zu kompensieren, steht auf ihren Kreditkarten nicht “Plastik”, sondern meistens sogar “GOLD”. Doch nicht nur Prestige- und Kartensammler haben heutzutage gleich mehrere Konto- und Kreditkarten dabei, sondern im Gegenteil auch Otto Sparverbraucher.

Das kann natürlich teuer werden. Hilfreich wäre da das eine oder andere kostenlose Konto - und sei es auch nur als Zweitkonto. Ein Kunde der Deutschen Bank kann mit seiner EC-Karte nämlich zwar durchaus auch an Cash-Group-Automaten der Commerzbank, Dresdner Bank, HypoVereinsbank und Postbank gebührenfrei Bargeld abheben - an Automaten der Sparkassen wird es dagegen schnell teuer. Wie wäre es also zusätzlich mit einem gebührenfreien Konto einer Sparkassen-Tochter, mit dessen Karte man sich - ebenfalls gebührenfrei - bundesweit an allen Sparkassenautomaten bedienen kann? Außerdem gibt es inzwischen Angebote von kleineren Banken, die das gebührenfreie Abheben noch radikaler gestalten: “weltweit gebührenfrei an jedem Geldautomaten” - dann aber wiederum mit einem anderen Trick. Diese Konten sind zwar auch rundum gebührenfrei, am Geldautomaten jedoch nur dann, wenn man nicht die EC-Karte, sondern die Kreditkarte in den Automaten hineinschiebt. Für diese Kreditkarte wiederum fallen natürlich ebenfalls keine Gebühren an. Im Internet finden Sie Informationen zu solchen kostenlosen Konten an vielen Stellen.

Dann fehlen eigentlich nur noch zwei Dinge: Ein Portemonnaie mit genug Platz - und genug Geld, das man großzügig auf seine Girokonten oder Kreditkartenkonten verteilen kann, um weltweit in jeder Lebenslage Geld abzuheben und auszugeben. Damit sich das Gebührensparen richtig lohnt.

Comments Off | Sparblog

« Ältere Einträge