Weihnachtssparen
Wer will an Weihnachten schon sparen. Wenn man schließlich schon das ganze Jahr nach Gelegenheiten zum Geldsparen gesucht hat, will man den ganzen Haufen (gespartes) Geld ja auch endlich mal ausgeben. Und so kaufen wir fleißig Geschenke, Weihnachtsdeko sowie Schuhe mit warmem Futter und trinken auf dem Weihnachtsmarkt einen überteuerten Glühwein nach dem anderen. Und - nanu! - plötzlich ist das Weihnachtsgeld doch schon wieder vor dem Fest aufgebraucht.
Bei Webnews ist ein Artikel der NRZ (Neue Rhein Zeitung) über das Geldsparen zur Weihnachtszeit erschienen, der all diese Nöte mit einem Schlag von uns nimmt. Hier die Highlights!
Der erste radikale Tipp: Das eigene Weihnachtsgebäck weniger mit Nüssen und Schokolade, sondern stattdessen mit Kokos backen. Wer es zur Weihnachtszeit traditionell übertreibt und seine Kekse in industriellem Maßstab produziert, wird hier also schnell ein paar Euro am Tag sparen (hat aber keine Zeit mehr, sie auf dem Weihnachtsmarkt auszugeben). Schade auch, dass Kokosflocken nicht so weihnachtlich sind wie Nüsse und Schokolade.
Der zweite Tipp betrifft den Tannenbaum: keine große Tanne, sondern eine kleine Fichte oder Kiefer nehmen und, damit sie größer wirkt, auf einen Hocker stellen. Da spart man immerhin 10 bis 20 Euro - das ist doch schon was, womit man sich anfreunden könnte. Weihnachtstraditionalisten könnten jedoch einwenden, wer keinen großen Tannenbaum aufstellt, kann sich auch gleich ein Tannenbaum-Poster an die Wand hängen. Das wäre mal ein echter Sparblog-Tipp: Es spart nicht nur Geld (und ist jahrelang wiederverwendbar), sondern auch Platz!
Weitere Tipps der NRZ: Statt der Gans oder der Ente am Weihnachtsabend besser einen Karpfen oder eine Pute zubereiten - und natürlich: weniger Strom verbrauchen! Die Weihnachtsbeleuchtung kann man mit einer Zeitschaltuhr oder einer abschaltbaren Steckerleiste in zeitlichen Grenzen halten. Und (das hat die NRZ nicht erwähnt): Wie wär’s mit einem Wechsel des Strom-Anbieters? Das ist inzwischen ganz einfach über das Internet möglich. Bei vielen Anbietern genügen ein paar Klicks - und ein paar Wochen und Ankündigungsbriefe später bekommt man eine Rückerstattung vom bisherigen Anbieter und zahlt in Zukunft weniger für seinen Strom.
Ich werde heute Abend erst mal ein paar Becher Glühwein trinken gehen, ich habe den Stromanbieter nämlich schon gewechselt.
Kategorie: Sparblog